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POLITISCH-SATIRISCHES KABARETT |
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Solo-Programm bis zu 90 Minuten plus oder ohne Pause
Sie engagieren mich mit meinem Programm: |
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RAD AB!
GOETZENBILDER 2012
Solo-Programm von und mit Bernd Kurt Goetz
Regie: Hella Stövesand
Premiere: 11. Januar 2012 im "...nach Hengstmanns"
„Rad ab“ ist das sechste Programm von Bernd Kurt Goetz aus seiner Reihe „Goetzenbilder“ und deshalb heißt „Rad ab!“ auch im Untertitel „Goetzenbilder 2012“.
Friedrich Nietzsche sagt in ALSO SPRACH ZARATHUSTRA, „… denn wo Oasen sind, da sind auch Götzenbilder“.
Und das Kabarett NACH HENGSTMANNS ist eine Oase, nämlich ein Ort immer neuer frischer Lebensrüstung inmitten einer Wüste des ernsten Daseins.
Es treten auf Bernd Kurt Goetz und sein Bruder Hartmut, der das Vogtland nie länger als drei Wochen verließ. Goetz hingegen suchte sein Glück außerhalb der Heimat als ein anderer und besserer Mensch zu machen. Beide Personen ringen darum, aus ihren unterschiedlichen Perspektiven eine Welt zu beschreiben, die nahezu aus dem Ruder ihres Denkvermögens läuft: Goetz als ein Kabarettist, der eben aus einer Irrenanstalt in eine verrückte Welt entlassen ist, und Hartmut, der den Wahnsinn des Daseins mit provinzieller Weisheit gelassen erträgt und ihm dadurch beikommt.
Es ist ein Abend zwischen philosophischer Anmaßung und kleinbürgerlicher Beharrung sowie zwischen globalem Denkanspruch und lokaler Erfahrung. Es handelt sich um ein völlig unspektakuläres Kabarett, das die geistvolle Pointe bevorzugt, aber dafür den Kalauer vernachlässigt. Dieser unerhörte Tabubruch drückt dem Programm die eigentliche Prägung als eines der Goetzenbilder auf.
Kritik "GOETZENBILDER 2012"
Volksstimme (pdf) ♦
EIN HAUCH VON IDIOTIE III
Solo-Programm von und mit Bernd Kurt Goetz
Regie: Hella Stövesand
Premiere: 19. Januar 2011 im "...nach Hengstmanns"
Jeder will das Beste für sich, auch Bernd Kurt Goetz. Deshalb teilt er sich seit dem Jahr 2007 in zwei Personen auf, in sich selber und seinen Bruder Hartmut aus dem Vogtland. Denn zwei schaffen mehr als einer. Man nennt dies auch Synergieeffekt. Und so berichten jährlich neue Goetzenbilder vom Treiben auf Erden. Bernd Kurt Goetz freilich landete infolge der Spaltung seiner Person inzwischen in der Irrenanstalt. Zumindest wurde er seit seiner Einweisung im Jahre 2010 nicht wieder in die Freiheit entlassen. Eine solche Anstalt ist in der Unterhaltungskunst ein gern gewählter Ort, um wohlfeil Spaß zu erzeugen. Goetz aber nutzt das Irrenhaus, um von exponiertem Posten aus die Welt zu analysieren. Aber er will die Realität nicht ändern, dieser Überhebung ist er längst entwachsen, er versucht sie stattdessen immer exquisiter zu beschreiben. Er schiebt sich da in eine Reihe mit Richard David Precht, Peter Sloterdijk oder Arnulf Baring, nur dass er nicht im Fernsehen agiert, sondern vor dem Fernseher.
Bruder Hartmut Goetz dagegen lebt im Vogtland sowie in Freiheit und beobachtet die Welt damit direkt vor Ort. Nur mit dem Nachteil, dass in seiner Umgebung kein philosophisches Windchen weht. Es herrschen die gnadenlose Direktheit des Daseins und der vogtländische Dialekt. Die Betrachtung der Welt erfolgt von unten und aus Perspektive von Ü 55. Doch Bangemachen oder gar Aufgeben stehen nicht auf der Agenda. Das Leben pulsiert. Hartmut nahm sogar wieder, um fit zu bleiben, das Fußballtraining auf. Denn wer weiß, vielleicht muss er gar Aue helfen, endlich in die 1. Bundesliga aufzusteigen.
Kritik "GOETZENBILDER 2011"
Volksstimme (pdf) ♦
Ausschnitt "Ein Hauch von Idiotie" - Goetzenbilder 2011
vom 17. 01. 2011 ♦
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