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  COMPAGNIE MAGDEBURG 09  
   
Ich bin nicht nur als Kabarettist tätig, sondern auch als Texter (siehe Rubrik „Texte“) und Darsteller der Compagnie Magdeburg 09.  
   
   
Die Compagnie Magdeburg 09 (CMD 09) ist ein Verein, der nun die Theaterprojekte initiiert und verantwortet, die bislang Gruppen von Künstlern unter wechselnden Namen zeigten. Aus der Vielzahl der Werke und Projekte, die in diese Traditionslinie gehören, sind beispielsweise zu nennen:

- die Sommertheater von 1993 bis 1995 im Innenhof der Galerie Süd in der Halberstädter Str. 119 mit den Titeln:

TRINK’N WIR NOCH EIN TRÖPFCHEN?
UND BIST DU NICHT WILLIG
BÖRDEFAUST


- sowie Werke verschiedenster Art vom anspruchsvollen Historienstück bis zum unterhaltsamen Sommertheater:

1999 KATHARINA VON BORA – Porträt einer Frau
Szenische Collage anlässlich des 500. Geburtstages der Ehefrau von Martin Luther
2001 ADELHEID UND IHRE KAISER
Würdigung der Kaiserin Adelheid, zweite Ehefrau von Kaiser Otto, im Umfeld der Ottonen-Ausstellung in Magdeburg
2002 WOHLAN, MEINE SEELE, WACH AUF!
Szenen zum Leben der Mystikerin Gertrud von Helfta in der Klosterkirche zu Helfta
2005 DIE GESCHICHTE MAGDEBURGS IN EINER VORSTELLUNG
Sommertheater zur 1200-Jahrfeier der Stadt Magdeburg
2006 MIT ALLER SCHMERZEN QUAL IM BUNDE
Monologe der Ehefrauen von Richard Wagner
2007 DON KIJOTE FOR MAGDEBURG
Sommertheater in der Magdeburger Feuerwache
2007 EDITHA UND ADELHEID
Eine Begegnung
2008 BÜRGER LEAR
Sommertheater in der Magdeburger Feuerwache
2008 MEINEN HIMMEL KANN NIEMAND ZERSTÖREN
Ehrung der Mechthild von Magdeburg in einer szenischen Collage
2009 ZUM HIMMEL HOCH  
zum 800-jährigen Dom-Jubiläum
2009 RICHARD WAGNER IN MAGDEBURG
Stück zum 100-jährigen Bestehen des Richard-Wagner-Verbandes Magdeburg
2010 BÖRDEFAUST Teil II
Sommertheater in der Magdeburger Feuerwache
2011 MITTELDEUTSCHER JEDERMANN
Open-Air im Innenhof des Magdeburger Doms



Kurzbeschreibung ausgewählter Projekte unserer letzten Produktionen:


MEINEN HIMMEL KANN NIEMAND ZERSTÖREN
Szenen zum Leben der Mechthild von Magdeburg

Das Theaterprojekt macht die Zuschauenden mit einer wichtigen Frau des Mittelalters bekannt: der bedeutenden Mystikerin Mechthild von Magdeburg. SchauspielerInnen spielen Szenen aus Mechthilds Leben: eine Auseinandersetzung auf der elterlichen Burg, ihre Ankunft in Magdeburg, ihre ersten Versuche, ihre Gotteserfahrungen aufzuzeichnen, und das Tribunal, vor dem sie sich verantworten muss. Dabei werden u.a. Originaltexte verwendet, aber auch Befindlichkeiten der Menschen von damals und von heute zueinander in ein spannungsreiches und unterhaltsames Verhältnis gesetzt. Ergänzt wird die Inszenierung durch Lieder aus dem 13. Jahrhundert.
Spieldauer: ca. 70 Minuten ohne Pause

Es spielen: Friederike Brüheim
  Cecile Guyomard
  Dorrit Koepcke-Friedrich
  Bernd Kurt Goetz
Text: Bernd Kurt Goetz
Regie: Gisela Begrich

MIT ALLER SCHMERZEN QUAL IM BUNDE

Minna und Cosima Wagner - Leben für ein Genie Zwei Frauen begleiteten den Komponisten auf seinem turbulenten Weg zu Weltruhm, Minna Planer und Cosima von Bülow. Minna fällt der Vergessenheit anheim. Cosima wird Legende. Die Biografie der beiden Gattinnen Wagners wird frei von jener Patina präsentiert, mit der Verklärung und Unverständnis sie belastet haben. Durch die Rückschau auf ihr Leben erleben die Zuschauenden Richard Wagner aus deren Perspektive. Nicht das künstlerische Genie steht im Zentrum, sondern die beiden Ehefrauen, die es Wagner erst ermöglichten, sein Schöpfertum auszuleben. Sie berichten über Konflikte und Harmonie in diesem Lebensbund. Ein Theaterabend, der die ganz unterschiedlichen Frauen, in 2 Monologen lebendig werden lässt.
Mit Lust. Mit Verstand. Mit dem Rückenwind guter Unterhaltung.
Spieldauer: ca. 120 Minuten mit Pause

Es spielen: Ines Lacroix (Cosima)
  Andrea Thelemann (Minna)
Text: Bernd Kurt Goetz
Regie: Gisela Begrich

WOHLAN, MEINE SEELE, WACH AUF
Leben und Schaffen der Gertrud von Helfta


Im Mittelpunkt der Aufführung stehen Leben und Mystik Gertruds von Helfta. Mit ausführlichen Zitaten aus ihrem Werk werden entscheidende Stationen im Leben der Heiligen erzählt. In fiktive Spielszenen eingebaut, treten die mystischen Texte anschaulich vor Augen. Monologe und Dialoge erzählen davon, welche Fragen die Mystikerin bewegt haben. Mittelalterliche Gesänge bringen das Gesagte zum Klingen. Diese Aufführung entstand anlässlich des 750. Geburtstages der Gertrud von Helfta und wurde zum Katholikentag 2006 in Saarbrücken aufgeführt.
Spieldauer: ca. 70 Minuten ohne Pause

Es spielen: Friederike Brüheim
  Dorrit Koebcke-Friedrich
  Bernd Kurt Goetz
Text: Bernd Kurt Goetz
Regie: Gisela Begrich
Beratung: PD Dr. Hildegund Keul
  Dr. Siegfried Ringler
 
CMD 09
   
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